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One Way Trip

Horrorfilm – 85’


Acht junge Leute fahren mit Proviant und Zelten in den Jura. Ihr Ziel ist eine Lichtung in einem Wald, wo jeden Herbst ein spezieller Pilz aus dem Boden spriesst: der Spitzkegelige Kahlkopf. Die Vorfreude im Auto ist gross, denn die Einnahme dieses kleinen und unscheinbaren Pilzes verursacht einen Drogenrausch ähnlich wie LSD.

Mit dabei in der Gruppe sind Valerie, ihr Ex-Freund Lars, sowie ihr kleiner Bruder Timo. Auf einsamer Strasse im Wald platzt ein Reifen am Kleinbus. Als sie das Rad wechseln wollen und merken müssen, dass sie gar keines in Reserve haben, kommt ein mürrischer und verschroben wirkender Bauer auf einem Rapid Traktor angefahren. Auf dem Hänger sitzt seine Tochter neben einem toten Hirsch. Misstrauisch schaut sich der Bauer den Schaden an, kann aber nicht helfen. So ist die Gruppe gezwungen, mit dem platten Reifen ins nächste Dorf zu fahren. Auch da werden die jungen Leute mit Argwohn empfangen, aber sie können das Rad wechseln. Nach der Weiterfahrt kehrt bald wieder gute Laune ein, denn sie haben die Abzweigung zu ihrem Zielort gefunden. Auf der Lichtung tief im Wald angekommen werden die Zelte aufgestellt, die Pilze und Feuerholz gesammelt und als die Nacht anbricht, kann die Party endlich losgehen. Die Gruppe bemerkt nicht, dass sie durch die Bäume beobachtet wird.

Alles läuft bestens, jeder gibt sich seinem Rausch hin, und niemand wird misstrauisch, als aus dem Wald plötzlich die Tochter des Bauern auftaucht. Sofort wird die hübsche Frau eingeladen, mit ans Feuer zu sitzen. Wenig später ist das Bier alle und Timo geht zum nahegelegenen Bach runter, um neues zu holen. Als er sich bückt, schlägt ihm jemand aus dem Dunkel mit voller Wucht einen Ast ins Gesicht. Benommen schafft er es zurück ans Lagerfeuer, wo er ohnmächtig zusammenbricht, das Gesicht blutüberströmt und die Nase gebrochen.

Niemand weiss, was passiert ist, aber alle wollen glauben, dass er bloss umgefallen sei. Trotzdem: Er muss ins Spital gefahren werden, insistiert Valerie, denn sie ist für ihren Bruder verantwortlich. Die Nüchternheit kommt zurück, sie tragen den Verletzten zum Auto, doch derselbe Reifen ist erneut platt und die Mobiltelefone funktionieren nicht. Als auch noch Regen einsetzt, entscheidet sich die Gruppe, Schutz im nahegelegenen Hof des Bauern zu suchen – doch die Tochter, die eben noch da war, ist verschwunden... Dennoch machen sie sich auf und stehen schliesslich vor der verschlossenen Tür eines riesigen alten Bauernhofs. Damit beginnt ein nervenaufreibendes Verwirrspiel zwischen der Gruppe, dem Bauern und seiner Tochter, bei dem einer nach dem anderen sein Leben lassen muss...

One Way Trip ist ein intelligenter Slasher-Film mit Gothic-Elementen und einem unerwarteten Ende – 85 Minuten Hochspannung in 3D, die das Blut in den Adern gefrieren lassen...
 
 
Drehformat: HD stereoskopisch
Endformat: Digital 3D und 2D
Drehzeit: September/Oktober 2010
Drehort: Jura
Budget: 2.5 Mio CHF
Regie: Markus Welter
Kamera: Filip Zumbrunn
Verleih Schweiz: Ascot Elite
Verleih Österreich: Thimfilm
Koproduzent: HesseGreutert AG, Zürich